Am 25.1.26 nahm die MVS-Jugendliga wieder ihren Spielbetrieb auf. Die VGO 1 empfing den punktgleichen Tabellenzweiten Gründau 1 während es die VSGO 2 ebenfalls zu Hause mit Frankfurt Nord 1 zu tun bekam. Die VSGO 3 hatte eine Auswärtspartie gegen Neuberg 1, die im neuen Spiellokal in Erlensee ausgetragen wurde.
Am Vortag gab es noch zwei Krankmeldungen in der ersten und dritten Mannschaft, doch glücklicherweise ließen sich noch zwei Nachrücker akquirieren. Beginnen wir mit der kürzesten Begegnung, dem Spiel in Erlensee. Sebastian, Armin, Mikhail und Vladimir hatten sich vorgenommen, ein oder zwei Mannschaftspunkte mit nach Hause zu nehmen. Es wurde auf jeden Fall spannend. Mikhail begann jedoch viel zu schnell, blitzte die Partie runter und hatte nach wenigen Minuten leider schon verloren, 0:1. Dafür sah es an den anderen drei Brettern recht gut aus. Vladimir hatte eine wilde Stellung auf dem Brett und sammelte fleißig gegnerische Figuren ein. Doch auch sein Gegner sammelte fleißig Figuren. Nach rund 45 Minuten musste Vladimir sich leider geschlagen geben, 0:2. Jetzt lag es an Sebastian und Armin, ob noch ein Mannschaftsremis herausspringen sollte. Und Sebastian ließ sich nicht lange bitte und verkürzte nach einer Stunde auf 1:2. Armin hatte sich inzwischen einen Turm mehr erspielt, der gegnerische Trainer wollte schon fast den Punkt in die Ergebnisliste eintragen. Aber wie das im Schach so ist, man muss das Übergewicht auch einsetzen. Zwei Neuberger Bauern schoben sich immer näher an die achte Reihe, ohne dass Armin seine Türme besser stellen konnte. Und so kippte die Partie leider noch. Damenumwandlung und 1:3 für Neuberg. Schade, mit etwas mehr Konzentration wäre hier deutlich mehr drin gewesen.

In der Offenbacher Leibnizschule wurden die beiden anderen Partien parallel ausgetragen. In der Partie VSGO 2 gegen Frankfurt Nord 1 waren die Frankfurter an drei Brettern leicht favorisiert nach DWZ, an einem Brett die Offenbacher. Otto, Kavin, Elias und Kaavya – siehe Titelbild vom Saisonauftakt – wollten aber gut gegenhalten und ihre Chancen nutzen. Leider sollte das an diesem Spieltag nur bedingt gelingen. Kaavya, Elias und Kavin mussten sich geschlagen geben. Otto gelang am ersten Brett aber der Achtungserfolg zum 1:3 gegen den DWZ-stärksten Spieler der Begegnung. Darauf lässt sich doch aufbauen.
Was den beiden anderen Mannschaften an Konzentration und Geduld noch gefehlt haben mag, demonstrierte die VSGO 1 dann in der Begegnung gegen ebenfalls stark spielende Gründauer. Die VSGO 3 war schon lange wieder in Offenbach und die VSGO 2 wieder zu Hause, als es bei der VSG 1 erst in die Punktverteilung ging. Aras brachte Offenbach 1:0 in Führung. Sein Bruder Alborz erhöhte mit einem Remis auf 1,5:0,5. Bei Christian und Florin war zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel passiert. Nach drei Stunden Spielzeit gelang Christian dann aber ein Qualitätsgewinn und technisch sauber wurde die Partie zum 2,5:0,5 verwertet. Der Mannschaftssieg stand somit fest. Bis kurz nach 18 Uhr und mehr als vier Stunden Spielzeit sollte Florins Partie dauern. Zwar hatte Florin einen Mehrbauern, aber die Stellung sah sehr remislastig aus. Florins Gegner bewertete die Stellung jedoch als verloren und streckte die Segel, 3,5:0,5 für Offenbach. Mit dem Sieg ist die VSGO 1 nun alleiniger Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung vor drei punktgleichen Teams, darunter Frankfurt Nord aus der Parallelpartie. Mal schauen, wer am 22. Februar in der nächsten Runde zugelost wird.

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