Am Wochenende 8./9. November 2025 war die VSG in den Kreis- und Landesligen mit drei Mannschaften aktiv. Den Auftakt machte am Samstagabend unsere 5. Mannschaft beim SK Gründau 3 in der Kreisoberliga. Friedlhelm und Jürgen konnten volle Punkte einfahren. Mit Alborz‘ Remis am Spitzenbrett reichte das zum verdienten 2,5:1,5 Sieg für die Mannschaft (siehe Titelbild). Die Niederlage von Aras fiel dann nicht mehr ins Gewicht. Die Mannschaft löste sich mit dem Sieg auch vom Tabellenende und hat bisher gegen die drei Erstplatzierten gespielt. Für die Saison ist somit noch einiges drin. Aras sagte dann sogar noch spontan für die 2. Mannschaft am Sonntag in Bad Homburg zu.
Bei eben diesem Spiel war unsere VSGO 2 in der Landesklasse Ost der krasse Außenseiter. Zum einen wurde Sepas zu seinem „Heimspiel“ in Kassel an die 1. Mannschaft ausgeliehen, zum anderen fehlten einige Stammspieler, so dass man das Spitzenbrett freilassen musste. Immerhin war Lennart erstmals diese Saison wieder mit am Start. Und Georg gab sein Debut in einer Erwachsenenmannschaft der VSG. Bis auf Lennart, der ein leistungsgrechtes Remis schaffte, war Bad Homburg an allen Brettern DWZ-stärker besetzt, teilweise sogar sehr deutlich. Umso höher ist der volle Punkt von Leonore zu werten. Zwar blieb es beim 1,5:6,5 bei diesen Erfolgen, aber wenn man es als Training betrachtet, konnten unsere meist sehr jungen Spieler einiges hinzulernen. Bemerkenswert, der Alterschnitt der Mannschaft reichte von 8 bis 86 Jahren. Das gibt es vermutlich auch nur im Schach.
Die weiteste Anreise hatte diesmal die VSGO 1 mit ihrem Auswärtsspiel in Kassel in der Verbandsliga Nord. Zwar reiste man als Tabellenführer an, aber drei fehlende Stammspieler sind auch nicht einfach zu kompensieren. Michael, Sepas und Elmar sollten aber ihr bestes versuchen. Rein nach Papierform war Kassel an sechs Brettern besser besetzt, die VSG würde also zu kämpfen haben. Und das tat sie. Zwar mussten Kubat und Rosalie sich geschlagen geben, aber Florin und völlig überraschend Elmar gegen einen mehr als 300 Punkte stärkeren Gegner konnten zum 2:2 egalisieren. Mit Michaels Remis stand es 2,5:2,5. Leider musste sich Sepas dann zum 2,5:3,5 geschlagen geben. Auf Wolfgang am Spitzenbrett und Frank lastete nun der Druck, punkten zu müssen, wollte man nicht mit einer Niederlage nach Hause fahren. Die verbliebenen Zuschauer sahen unisono aber die beiden Offenbacher im Vorteil, so dass begründete Hoffnung bestand. Wolfgangs Partie driftete dann aber doch ins Remis ab, 3:4 der Zwischenstand. Doch Frank löste alle ihm gestellten Aufgaben mit Bravour, wandelte einen Bauern in eine zweite Dame und hatte dann wenig Mühe, dies zum 4:4 Endstand zu führen. Gegen 22 Uhr war die Mannschaft dann zurück in Offenbach und stieß beim „Griechen“ noch auf den verdienten Punktgewinn an.
Views: 109
