Ligaspieltag: VSGO 3 und VSGO 4

Am Samstag, den 26.9.26, standen abends die Ligaspiele der VSGO 3 in der Bezirksliga gegen die Königsspringer Großauheim 2 und in der Bezirksklasse das Auswärtsspiel der VSGO 4 (Titelbild) beim SC Obertshausen an.

Nach der Auftaktniederlage vor zwei Wochen trat die VSGO 3 runderneuert an. Matthias, Tejaswi, Mika und Kyriakos stießen zum Team, nur Andreas und Yasushi waren auch vor zwei Wochen am Start gewesen.

Beste Spielbedingungen in der heimischen Leibnizschule

Sollte es ein langer Abend werden? Nach gut 1,5 Stunden hatte Andreas erst sieben Züge notiert. Und auch an den meisten anderen Brettern war noch gar nicht so viel passiert. Am Spitzenbrett hatte sich Matthias Raumvorteil erspielt, doch plötzlich geriet er in eine Remisschaukel, 0,5:0,5 nach fast 2 Stunden Spielzeit. Nach etwas mehr als zwei Stunden unterlief Andreas Gegner der entscheidende Fehler, 1,5:0,5 für die VSG. Und dann gelang Mika ein wunderschönes Endspiel in der Extrazeit nach dem 40. Zug, 2,5:0,5. Zehn nach neun machte Kyriakos dann den Deckel auf das Mannschaftsergebnis. Geduldig wickelte er in ein Mehrbauernendspiel zu seinen Gunsten ab, 3,5:0,5! Tejaswi und Yasushi spielten jetzt ohne Druck auf weitere Ergebnisverbesserung. Yasushi hatte leider einen Springer verloren, so dass die Partie nicht zu halten war, 3,5:1,5. Tejaswi wickelte in ein sehenswertes Bauernendspiel mit einem Mehrbauern ab. Für mehr als ein Remis reichte der aber nicht mehr. Mit dem 4:2 gegen 21:45 Uhr kann die VSGO 3 aber hoch zufrieden sein. Und so lang war der Abend dann doch nicht.

VSGO 4 mit unglücklichem Remis bei Obertshausen 2

Die VSGO 4 reiste an diesem Ligaspieltag in das nahe Obertshausen. Mit von der Partie waren Udo, Hans Markus, Rakhshana, Kai, Marco und Luzian. Das Match startete mit einem kleinen Aufreger. Nach sieben Zügen hatte Rakhshanah auf einmal 1 Stunde 55 Minuten auf der Uhr, ihr Gegner 1:22. Normalerweise startet man mit 1:30 Stunden.  Der Schiedrichter vor Ort wusste auch keinen Rat, so daß sie das Spiel mit diesem Zeitunterschied fortgesetzt wurde. Es sollte aber keinen großen Unterschied machen, das Spiel endete bald Remis. Leider musste kurze Zeit später Kai seine Partie aufgeben. Nach einem schlechten Start viel er leider einer Taktik zum Opfer und verlor eine Figur und damit die Partie. Zum Glück fuhr Hans Markus zur gleichen Zeit einen ungefährdeten Sieg ein, somit glich die Mannschaft aus. Marco wollte seine Remisserie beenden, entschied sich für die lange Rochade und begann einen Bauernsturm auf die gegnerische Königsstellung. Es lag ein Opfer in der Luft, um den Verteidigungswall aufzureißen, nach langwierigen Berechnungen konnte er jedoch keinen konkreten Gewinn oder Vorteil sehen. Das führte dazu das er zähneknirschend, mit heruntergelaufener Uhr, das Remisangebot des Gegners annahm. Erfreulicherweise konnte Udo bald den vollen Punkt gewinnen, somit lag die Mannschaft in Führung. Das schwerste und längste Match spielte allerdings Luzian an Brett 6. Sein jugendlicher Gegner machte enormen Druck, so daß Luzian sehr lange nach Lösungen suchen musste und in extreme Zeitnot kam. Im Endspiel versuchte er Tapfer mit einem Springer und 3 Bauern gegen Springer/Läufer und 3 Bauern zu verteidigen. Die Hoffnung war abzutauschen und zu opfern, damit sein Gegner vielleicht am berüchtigten Springer/Läufermatt scheitert. Doch dazu kam es nicht, sein Gegner konnte seinen Vorteil vorher verwerten. Somit endete das Match 3:3.

Das Remis konnte die gute Laune nicht verderben!

 

 

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